Tipps & Tricks für Anfänger

Was man beim Nähen und Schneidern beachten sollte.
Verflixt & Zugenäht – Tipps und Tricks zum Schneidern und Nähen für Anfänger

In Inflationszeiten wird alles immer teurer. Das bedeutet, dass man sich gut überlegen muss, wofür man sein hart erarbeitetes Geld ausgibt. An Nahrung sollte man besser nicht sparen, vielleicht dafür lieber an teuren Kleidungsstücken. Eine Möglichkeit ist, selbst zu nähen. Worauf sollte man als absoluter Anfänger achten?

Der Frustration begegnen

Wenn man mit dem Nähen beginnt, ist es wichtig, frustresistent zu sein. Immerhin zählt das Schneidern und Nähen nicht zu den Fähigkeiten, die man von Geburt an kann, wie das Atmen oder Blinzeln. Da gilt: Üben, üben, üben. Und nicht die Nähmaschine ins Korn werfen. Nur so kann man eines Tages merken, dass man dieses Nähhandwerk doch hinreichend gut beherrscht, um Cosplays zu machen oder der Preissteigerung auf dem Modemarkt durch Selbstgenähtes zu begegnen.

Aber um überhaupt in diesen Zustand zu gelangen, in dem man einfach loslegen kann, muss man klein anfangen. Zunächst einmal: Fachliteratur wälzen.

Das kann ein günstig gekauftes Fachbuch zum Thema sein oder aber man surft im Internet. Man könnte sich etwa hier einige grundlegende Basics ansehen und versuchen, diese nachzumachen. Oder man informiert sich auf https://www.frag-mutti.de/ und sucht dort nach weiteren Tipps und Tricks.

Was muss man beachten?

Um nun richtig anfangen zu können, muss man sich eine Sache vor Augen führen: Es ist egal, ob man aus Hobby näht oder ob es eingedenk der steigenden Preise eine Notwendigkeit geworden ist – es handelt sich hierbei um Arbeit. Und diese Arbeit benötigt Vorbereitungen und einen entsprechend eingerichteten Platz.

Natürlich kann man die Nähmaschine auch irgendwo auf- und dann wieder abbauen, wenn der Platz anderweitig benötigt wird. Aber am besten ist es, wenn man sich ein kleines Ecklein oder gar ein Nähzimmer eingerichtet hat. Dann ist man gleich in der dafür notwendigen Stimmung und kann sofort loslegen.

Daher ist es auch unerlässlich, die notwendigen Materialien sofort einsatzbereit vorliegen zu haben. Wenn man nämlich unterbrechen muss, weil Garn oder Unterfadenspule leer sind, ist das Meditative, welches dem Nähen und Schneidern innewohnt, schnell verflogen. Also, bevor man sich ans Nähprojekt setzt, sollte man planen, welche Materialien gebraucht werden und sie in ausreichender Menge bereitstellen. Dann kann eigentlich nicht viel schiefgehen.

Außer natürlich, die Materialien sind von eher niedriger Qualität. Dann kann es schnell dazu kommen, dass Beschädigungen an Stoff oder Equipment auftreten. Dies könnte entweder den Nähfluss stören oder einen gar davon abhalten, dieses Hobby weiter zu betreiben. Daher: in Qualität investieren.


Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/person-die-eine-nahmaschine-benutzt-37...

Die Frage nach dem richtigen Equipment beschränkt sich nicht auf eine hochwertige Nähmaschine. Man braucht weitere Ausrüstungsgegenstände:

  • Stoffschere, um den Stoff zuschneiden zu können
  • „Zauberstift“ oder Nähkreide, um das notwendige Nähmuster auf dem Stoff aufzuzeichnen
  • Stecknadeln
  • Rollschneider
  • Stoff – Patchworklineale
  • eine große Schneidematte

Bei der Schneidematte handelt es sich um eine Unterlage, auf der gearbeitet wird und die den Tisch, auf dem sich das Schneiden ereignet, vor Beschädigungen schützt. Schneidematten verfügen mitunter über ein Hilfsraster, damit man kästchengenau zuschneiden kann. Dies ist später beim Zurechtnähen von großer Wichtigkeit.

Fazit

Natürlich kann Nähen Spaß machen. Wenn dem nicht so wäre, würden es nicht so viele Leute als Hobby betreiben. Freilich ist es, selbst wenn man es erlernt hat, keine ganz frustfreie Betätigung, aber seien wir ehrlich: Welche ist das schon? Wichtig ist nur, wie bei allen anderen Hobbys und sonstigen Beschäftigungen auch, dass man sich aufrafft und anfängt.

Quellen:

https://schneidern-naehen.de/naehtechniken

https://www.burdastyle.de/

htpps://sewsimple.de/alles-ueber-rollschneider

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